Projektfahrten

Hier finden Sie in chronologischer Reihenfolge Infos zu den Treffen unseres Projekts

"Colours of Europe"

Forte da Casa - Lisboa

Erstes Koordinatorentreffen in Agrupamento de escolas do Forte da Casa - Lisboa

Lycée des Métiers Caucadis Vitrolles - France

Interview zu der Fahrt nach Vitrolles, Frankreich im Rahmen des Erasmus+ Projekts

"Colours of Europe"

Als erstes: Wer durfte bei der Fahrt teilnehmen?

An der Fahrt teilgenommen haben Carolin Anhalt aus dem P-Seminar "Integration von minderjährigen Flüchtlingen", Martin Nagel, Florian Wiesener und ich aus dem P-Seminar "Migration im Heimatraum" sowie Lukas Guth, der das Erasmus-Projekt mit der Kamera dokumentiert und Enya Csengeri als Gewinnerin des Logowettbewerbs. Begleitet wurden wir von Seminarleiterin Frau Ramolla, Frau Fanea und Herrn Beer, der von Herrn Erl abgelöst wurde.

Warum arbeitest du an diesem Projekt mit? Was gefällt dir daran?

Mich hat vor allem der interkulturelle Austausch interessiert. Daneben haben mir der Aufenthalt in einer Gastfamilie und das Kennenlernen einer neuen Region Frankreichs gut gefallen.

Welche Inhalte wurden in Vitrolles erarbeitet?

Wir haben einen Kulturen übergreifenden Kalender und eine Online-Umfrage zum Migrationshintergrund erstellt. Des Weiteren wurde an der Erasmus + Website sowie an den Timelines zur Migration im Heimatraum gearbeitet. Schließlich wurden wir für den, von Lukas gedrehten Dokumentarfilm interviewt.

Und was habt ihr von der Gegend um Vitrolles gesehen?

Wir haben zum Beispiel den Rocher de Vitrolles bestiegen, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten und einen Ausflug in die Universitätsstadt Aix-en-Provence unternommen. Außerdem haben wir einen Tag in Marseille verbracht.

Was hat dir rückblickend am besten gefallen?

Am besten hat mir der Tagesausflug nach Marseille gefallen, wo wir statt einer normalen Sightseeing-Tour an einer "Migrantour" teilgenommen haben, die die Einflüsse der Migration auf die Stadt verdeutlicht hat. Wir haben nicht nur die typischen Sehenswürdigkeiten von Marseille zu Gesicht bekommen, sondern auch die Einwanderungsviertel mit ihrem ganz eigenen Charme. So konnten wir die verschiedenen Facetten der Hafenstadt und ihr Flair besonders gut wahrnehmen.

Das Interview führte Magdalena Hartmann mit Gina Arzdorf

KECSKEMÉT - HUNGARY

Berichte über die Fahrt nach Ungarn mit der Erasmus-Gruppe

Am Sonntagmorgen ging es mit dem Zug Richtung Budapest los. Unser Ziel Kecskemét erreichten wir nach ca. 8 Stunden, wo wir gleich herzlich von den ungarischen Lehrern und Gastfamilien empfangen wurden. Am Montag trafen sich alle Lehrer und Schüler der sieben Länder (Frankreich, Italien, Türkei, Portugal, Irland, Ungarn und Deutschland) das erste Mal und es wurden die Zuhause vorbereiteten Präsentationen zum Thema Einflüsse von Migration im Heimatraum vorgestellt. Der nächste Tag sollte sehr produktiv werden, denn die Schüler arbeiteten in internationalen Gruppen, das heißt in jeder Gruppe waren sieben Schüler aus unterschiedlichen Ländern plus einen Lehrer. Die Arbeitsgruppen beteiligten sich an den verschiedenen Projekten, die am Ende des Programms "Colours of Europe" fertig erstellt sein werden. Dazu gehören ein Recipe Booklet, ein Language Glossary, eine eigene Website über das Projekt für jede Schule, ein Interculural calendar, sowie eine Dokumentarfilm über das ganze Projekt. Es wurde aber nicht nur gearbeitet, sondern wir haben zum Beispiel auch das Rathaus und die Stadt Kecskemét gesehen. Budapest und das nahegelegene Künstlerstädtchen Szentendre besuchten wir am Mittwoch, dazu gehörten eine Bootstour bei Sonnenschein sowie eine Besichtigung des Burgviertels in Budapest, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch die Zeit zum selbst erkunden für Schüler und Lehrer der Stadt blieb nicht aus. Am Donnerstag wurde wieder in internationalen Gruppen gearbeitet und am Nachmittag die Ergebnisse präsentiert. Abends fand im Rahmen des Abschlussfestes ein Volkstanzkurs statt, bei dem leidenschaftlich getanzt und viel gelacht wurde. Anschließend zogen sich einige ihre traditionellen Gewänder an und es gab ein großes Buffet mit traditionell ungarischen Speisen. Am letzten Tag besuchte die ganze Gruppe den Historischen Nationalgedenkpark in Ópusztaszer inklusive dem Rundbild "Die Hereinkunft der Ungarn", das der Stolz aller Ungarn ist. Im Anhang fand der große Abschied statt, der allen trotz der kurzen, aber doch intensiven Zeit sehr schwer fiel. Der Samstag wurde mit Aufenthalt in Budapest für die Rückfahrt genutzt. Eine wertvolle Erfahrung für uns Schüler, wofür wir uns herzlich bei Frau Ramolla für die Organisation dieses Projektes bedanken!
Magdalena Hartmann

Montag, den 30. Mai 2016

Am Tag der Anreise, am Sonntag, wurden wir bei unserer Ankunft in Kecskemét schon recht herzlich von den Gastfamilien empfangen. Den restlichen Tag verbrachten wir dann mit den Familien. Die Sprachkenntnisse der Familien waren sehr unterschiedlich. Zumindest die Schüler konnten alle ein bisschen Englisch und in manchen Familien wurde sogar etwas Deutsch gesprochen. Auf jeden Fall konnte man sich irgendwie verständigen, zur Not mit Zeichensprache.

Am ersten Tag des Projekts stachen vor allem die besonders schön für uns dekorierten Klassenzimmer ins Auge. Überall hingen Flaggen der Teilnehmerländer und Blumentöpfe waren bemalt mit den Wahrzeichen der jeweiligen Hauptstadt. Der Schulleiter der ungarischen Schule eröffnete das Treffen mit einer kurzen Rede, wobei er einen Übersetzer brauchte, da dieser leider kein Englisch konnte.

Nachdem Herr Beer noch einige motivierende Worte zum Projekt sagte, begannen wir mit den "Flag presentations" und den Präsentationen über den Einfluss von Migration in den jeweiligen Heimatländern bezüglich Essen, Mode, Musik, Architektur und Kunst.

Besonders überraschend war, dass in Ungarn die Deutschen die größte sprachliche Minderheit sind.

Am Nachmittag wurden wir dann durch die Schule geführt. Es gibt an der Kando-Schule viele Werkräume, besonders für die Fachschaft Kunst und für die technischen Fächer. Dort werden sogar Elektro-Automodelle gebaut. Ein Modell hat sogar einen sehr hoch dotierten Preis gewonnen und somit hat Kando sogar einige Universitäten im Rennen hinter sich gelassen. Anschließend stellten die Iren, die erst nachmittags ankamen, noch ihre Präsentationen vor.

Zum Schluss wurden die Gruppen für die internationale Teamarbeit für die nächsten Tage eingeteilt.

Julia Weber, Q11

Dienstag, den 31. Mai 2016

Der zweite Tag unserer Erasmus + Fahrt nach Ungarn begann mit einem Treffen aller Beteiligten, Schüler und Lehrer, an der Kandó Schule in Kecskemét. Ab 8:30 Uhr starteten die ersten Vorbesprechungen für die geplante internationale Gruppenarbeit. Jeweils 1 Schüler der 7 teilnehmenden Länder wurde in eine Arbeitsgruppe eingeteilt. So entstanden 5 AKs, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Erasmus + Projektthema befassten. Zum einen entstand eine "website group" unter der Leitung einer italienischen Lehrerin und dem deutschen Lehrer Herr Erl, eine "intercultural calender group" unter der Leitung der deutschen Lehrerin Frau Bross-Seebeck, zum anderen eine "language glossery group" unter Leitung eines irischen Lehrers, eine "recipe booklet group" unter Leitung einer portugiesischen Lehrerin und eine "filming documentary group" unter Leitung einer ungarischen Lehrerin. Die erste Phase der Gruppenarbeit gab die Möglichkeit uns gegenseitig besser kennenzulernen, Zeit zum Austauchen und neue Freundschaften zu schließen.

Gegen 12:00 machte sich dann die komplette Erasmus + Gruppen auf den Weg zum Mittagessen in die Innenstadt. Im Hotel "Három Gúnár" erwartete uns ein "ALL YOU CAN EAT" Buffet mit vielen leckeren Spezialitäten der ungarischen Küche, wie die berühmt berüchtigte Gulaschsuppe.

Anschließend wurden wir eingeladen das Rathaus von Kecskemét zu besuchen. Im großen Saal, ausgeschmückt mit "Thron" für den Bürgermeister, Kronleuchter und Gemälden von bedeutenden Persönlichkeiten der ungarischen Historie, hörten wir gespannt den Erzählungen über Geschichten rund um das Rathaus, Kecskemét und die Region außerhalb der Stadt zu.

Abschließend, begleitet von der Kamera des lokalen Fernsehsenders, hatten wir die Chance das Stadtzentrum auf eigene Faust zu erkunden. Bei klarem Himmel und strahlendem Sonnenschein, im Sinne einer "interactive Sightseeing-Tour", machten wir uns in kleinen transnationalen Gruppen auf die Suche nach Kecskeméts Wahrzeichen und Kulturgütern.

Rebecca Schmitt, Q11

Mittwoch, den 01.06.2016

Auf Mittwoch freute sich schon die ganze Gruppe, denn für diesen Tag war ein Besuch in Budapest und Szentendre geplant. Am Morgen mit dem Bus in Budapest angekommen, fuhren wir mit einem Boot auf der Donau zu dem Künstlerstädtchen Szentendre. Dort erkundeten wir in Kleingruppen die kleinen Gassen, aßen in netten Lokalen zu Mittag oder kauften uns ein Eis.
Mit dem Bus ging es zurück nach Budapest, genauer in das Burgviertel, das zu Buda und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Fischerbastei, die Matthiaskirche und die Burg konnten wir bei Sonnenschein genießen. Auch die Zeit zum Einkaufen blieb nicht zu kurz, was besonders die Mädchen freute. Die Busfahrt nach Kecskemét zurück verging, trotz Stau, wie im Flug, dank einiger spontaner Gesangseinlagen. Spät abends kamen wir schließlich erschöpft, aber glücklich und begeistert an.

Donnerstag, den 02.06.2016

Am Donnerstag trafen wir uns wieder an der Kandó-Highschool um die "International Groupwork" fortzusetzen. Zuerst hörten wir eine Präsentation über die Universität in Kecskemét, die momentan versucht ausländische Studenten anzuwerben.

Danach haben wir die, von den internationalen ERASMUS-Gruppen in Marseille designten, T-Shirts bekommen (siehe Foto). Im Anschluss daran haben wir weiter an den Gruppenprojekten gearbeitet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben wir den anderen Gruppen die Resultate sowie die Auswertung, der an den Schulen durchgeführten Umfragen zum Migrationshintergrund der Schulfamilie, präsentiert.

Als deutsche Gruppe hatten wir das Privileg eine ungarische Donau-Schwäbin kennenzulernen (eine Lehrerin an der Kando-Schule, sie unterrichtet Mathematik auf deutsch), welche uns von der Geschichte ihrer Volksgruppe, die ursprünglich aus Deutschland stammt, erzählt hat.

Nach ein bisschen Freizeit trafen wir uns wieder an der Schule, um einen typischen, ungarischen Volkstanz zu lernen. Im Anschluss daran geben die jeweiligen Nationen ihre traditionellen beziehungsweise dort populären Lieder zum Besten. Diese wurden mit ausgelassenen Tänzen, wie Macarena, untermalt. Durch das, von den Gastfamilien hergerichtete, traditionelle ungarische Buffet, war auch für Verpflegung an diesem Abend gesorgt. Schon kurz nach dem Essen wurde die Musikanlage wieder von Schülern aus allen Teilnehmerländer übernommen und die Stimmung wurde immer besser. Die Irinnen führten uns "Irish Dancing" vor und auch die Türkinnen zeigten einen einfachen Volkstanz.

Alles in allem war es ein wirklich gelungener Abend, der uns alle ein bisschen näher zusammen brachte und schöne Erinnerungen entstehen lassen hat.

Freitag, den 03.06.2016

Freitag war unser letzter ganzer Tag, den wir in Ungarn verbracht haben. Wie jeden morgen trafen wir uns bei gutem, endlich aber mal nicht zu schwülem Wetter an der Schule, von wo aus wir dann nach Òpusztaszer gefahren sind. Òpusztaszer, so wurde uns von einer ungarischen Lehrerin erklärt, sei ein Freilichtmuseum über die Geschichte Ungarns. Wir hatten die Möglichkeit in Gruppen das Gelände zu erkunden. Es gab einige Statuen von wichtigen Personen aus der Geschichte Ungarns, einen Nachbau eines alten ungarischen Dorfes mit Dorfkirche und einer Schule, alte Zelte, in denen früher, ähnlich wie bei den Indianern, gehaust wurde und einen See.

Alles war anschaulich gestaltet, einige Häuser waren sogar in altem Stil eingerichtet. Gegen Mittag hatten wir die Möglichkeit eine Pferdeshow anzusehen. Es wurde der ursprüngliche Reitstil der Ungarn und einige Kunststücke mit Pfeil und Bogen gezeigt. Gegen Ende des Ausflugs besichtigten wir noch ein riesiges altes, aber neu inszeniertes Gemälde von einer der wichtigsten Schlachten in der ungarischen Geschichte, in der die Ungarn über die Ureinwohner siegten und sich so niederlassen konnten. Das Gemälde lief mit Hilfe von realen Elementen in den Raum hinüber und ließ einem so die Situation noch wirklicher vorkommen. Auf verschiedenen Sprachen wurde einem das Gemälde beschrieben und die wichtigsten Zusammenhänge erklärt.

Nach diesem imposanten Ende des Ausflugs ging es mit dem Bus wieder zurück nach Kecskemét. Alles in allem war der Ausflug sehr schön, auch wenn das Freilichtmuseum eher für jüngere Besucher konzipiert ist.

Am Abend trafen sich noch einige Schüler um den letzten Abend gemeinsam zu genießen, bevor es am Samstag zurück nach Deutschland ging.

Unser Erasmus+  Aufenthalt in Lissabon (9.10.-15.10.2016) - ein Schülerblog

Lissabon - Tag 1

Am ersten Tag treffen sich alle Schüler aus der Türkei, Frankreich, Italien, Ungarn, Portugal und Deutschland pünktlich um 9 Uhr in der Schulbibliothek, um zu erfahren, was wir in der kommenden Woche erleben werden. Die Lehrer der verschiedenen Länder setzen sich an einen Konferenztisch und halten ihre Ansprachen. Mit dabei ist unser Schulleiter Herr Beer, der selbstbewusst seine Ansprache hält. Er zeigt einen tollen Auftritt und endet mit den motivierenden Worten "Die Jugend ist die Zukunft!" Er bedankt sich bei den portugiesischen Lehrern und übergibt ein traditionell bayrisches Geschenk. Die Schüler sind beeindruckt von unserem sympathischen Schulleiter und sind außer Rand und Band.

Dann werden die Schüler in sechs international gemischte Gruppen aufgeteilt, damit sie sich kennenlernen. Außerdem arbeiten sie an einer Powerpoint-Präsentation, die sich mit dem Asylverfahren in den einzelnen Ländern beschäftigt. Danach geht es ins Freie und portugiesische Schüler zeigen spontan einen Afro-Tanz. Ein Paradebeispiel für Integration, da auch einheimische Anwesende mittanzen. Auch unsere Mitschülerin Franziska zeigt uns paar Moves! Nun dürfen die männlichen Gäste beweisen, was sie fußballerisch drauf haben. Es findet ein Spiel zwischen Lehrern und Schülern statt. Nach dem Sieg der Lehrer werden wir in der Schulkantine von der "Kochklasse" der Schule mit einheimischen Spezialitäten verwöhnt. Die Schülerbedienungen werden extrem respektvoll behandelt. Im Anschluss gibt es einen Vortrag über die Migranten in Portugal. Über 120 verschiedene Nationalitäten sind derzeit eingebürgert. Fazit des Vortrags: Das Wichtigste bei der Integration ist die Erlernung der Sprache! (Tolga)

Lissabon - Tag 2

An unserem zweiten Tag in Lissabon haben wir uns um halb 10 an der Schule getroffen. Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Vila Franca da Xira, eine kleine portugiesische Stadt, gefahren. Als erstes wurden wir hier im Stadtmuseum begrüßt und sind dann weiter ins "museo do neo realismo" gegangen. Nachdem wir dort eine etwas zu lange und ziemlich langweilige Führung hinter uns gebracht hatten, ging es auch schon weiter in die Stadtbücherei. Vom fünften Stock aus hatte man einen sehr schönen Ausblick auf die Stadt und den Rio Tajo. Mit dem Bus ging es dann weiter in den "Parque das Nacoes". Hier bekamen wir alle ein Lunchpaket und durften dann für zwei Stunden selbst die Gegend am Fluss und das naheliegende Shoppingcenter erkunden. Um halb vier war unsere Tour dann zu Ende und wir sind zur Schule zurück gefahren. Hier wurde dann nochmal in den gleichen Gruppen wie am Montag an verschiedenen Themen zur Migration gearbeitet. Um fünf Uhr haben wir die Arbeit dann beendet und den Rest des Tages in unseren Gastfamilien verbracht. (Lisa)

Lissabon - Tag 3

Heute besuchten wir den Turm von Belem und erhielten eine kurze Einführung in dessen Geschichte. Anschließend ging es bei strömendem Regen weiter in das Museum of Archaeology, in dem wir einen Vortrag mit dem Titel "The history of humanity ist he history of migrations" hörten, in dem es um die Ursprünge der Migration und deren Nachweisbarkeit ging.

Daraufhin fuhren wir in eine Moschee, besichtigten diese und führten eine angeregte Diskussion über den Islam, dessen Grundwerte und seine Verankerung in der portugiesischen Bevölkerung. Außerdem erhielten wir dort ein typisch orientalisches Essen. Leider war danach keine Zeit mehr, um das sogenannte "multikulturelle Zentrum" ausgiebig zu erkunden, doch dafür genossen wir afrikanische Tänze von Frauen aus den Kapverden. Anschließend wurden wir für das nationale portugiesische Fernsehen interviewt und durften alle die leckeren Pasteten aus Belem probieren - eine Spezialität. (Franzi)

Lissabon - Tag 4

Am vierten Tag hatten wir am Vormittag die Möglichkeit, an einem Surf- Workshop teilzunehmen. Hier wurden uns Grundtechniken gezeigt und es konnten erste Surferfahrungen im Wasser gemacht werden. Trotz des kalten Wetters kam der Workshop sehr gut an.
Während des anschließenden Picknicks am Strand, konnten wir uns noch mit den Schülern aus den anderen Ländern austauschen.
Nachmittags besuchten wir die Stadt Sintra und Quinta da Regaleira, ein ehemaliges Privathaus, das von einem Kunstliebhaber grandios gestaltet wurde. Heute ist es UNESCO Wektkulturerbe. Hier hatten wir zwei Stunden Zeit, das Schloss und die Umgebung eigenständig zu erkunden. In kleineren, teilweise internationalen Gruppen besichtigten wir dort kleinere Höhlen, Türme und Gärten, die sich um das Schloss befanden.
Nach einem kleinen Stop an den Souvenirshops machten wir uns auf den Weg nach Hause und hatten den restlichen Abend noch zur freien Verfügung. (Jessica)

Lissabon - Tag 5

Wie immer beginnt auch unser letzter Tag in Lissabon mit einer Verspätung des ersten Programmpunktes, dafür aber mit Sonnenschein. Wir fahren in das Stadtviertel Quinta do Mocho, um dort das "Open Air museum of urban art" anzuschauen.

Zahlreiche Wohnblock sind nach ihrer Sanierung 2014 an den Wänden mit insgesamt 51 riesigen Graffitis oder Malereien in den verschiedensten Stilrichtungen bemalt. Wir sind wahnsinnig beeindruckt von der Größe, Schönheit und Symbolkraft der Kunstwerke, die im Kontrast zu diesem sehr armen, und früher auch kriminellen, Viertel stehen.

Nach unserer Rückkehr werden wir wieder mit einem sehr leckeren Mittagessen, der "Koch-Klasse" der gastgebenden Schule, verwöhnt.

Nachmittags halten die verschiedenen Gastschulen ihre interessanten Abschlusspräsentationen in der Bibliothek.

Im Anschluss gibt es in der Mensa noch einmal ein tolles Dessertbuffet. Wir nutzen die Gelegenheit, um uns von den anderen Teilnehmern zu verabschieden. Wir tanzen, schießen Erinnerungsfotos, tauschen Adressen aus und zum Abschied fließen auch Tränen.

Nun geht eine wunderschöne Zeit mit vielen positiven Eindrücken in Lissabon zu Ende. Alle teilnehmenden Schüler spüren den Grundgedanken Europas und wir verstehen uns als "Eine europäische Gemeinschaft" (Laura)

Erasmus+, Colours of Europe, 2015-2017

Sonntag, 14.05.

Ankunft der Delegationen am Bahnhof in Bad Aibling.

Siehe dazu gesondertes Infoblatt. Sollte sich der Flieger/Zug verspäten, wird die deutsche Lehrkraft die Gastfamilien telefonisch benachrichtigen.

Montag, 15.05.

Gastschüler fahren mit ihrem deutschen Schüler in die Schule. Bus- und Zugkosten übernimmt das Landratsamt. Dafür bitte Tickets aufbewahren. Antrag zur Kostenerstattung liegt im Sekretariat aus.

Die 10. Klassen und die Q11 nehmen am Festakt teil. Die restlichen Klassen haben regulären Unterricht. Die Erasmus+ Schüler werden an diesem Tag zum Festakt Trachten/Erasmus+ Shirt tragen. Es würde natürlich den festlichen Charakter dieser Veranstaltung unterstreichen, wenn auch die Schüler der 10. Klassen und der Q11 zum Festakt ein Trachtengewand tragen könnten. Das Rosenheimer Regional-fernsehen wird beim Festakt anwesend sein und von den Feierlichkeiten und dem Erasmus+ Projekt berichten.

8:00 Gastschüler treffen sich an der Säule vor dem Haupteingang (bei Regen in der

Aula)

8:00 - 10:15 Empfang und Rundgang durch die Schule

10:15 - 10:45 Pause

10:45 - 13:00 Feierlichkeiten und Ergebnisvorstellungen zum Projekt

13:00 Mittagessen in der Mensa

15:00-15:30 Empfang im Rathaus

Gastschüler bitte abholen, 16:00 an der Schule.

Abend in den Gastfamilien.

Dienstag, 16.05.

8:00 Gastschüler treffen sich an der Säule vor dem Haupteingang (bei Regen in der Aula)

8:15 Fahrt nach München, Stadtführung zum Thema "Multikulturelles München";

Altstadtführung

18:00 Rückfahrt von München

19:00 Ankunft am Gymnasium Bad Aibling

Gastschüler bitte abholen.

Abend in den Gastfamilien.

Mittwoch, 17.05.

Sofern die deutschen Schüler das Formular zur Teilnahme an diesem Ausflug ausgefüllt haben, sind sie gerne eingeladen die Erasmus+ Schüler zu begleiten. Kosten für Transport und Eintritte übernimmt das Gymnasium Bad Aibling.

8:00 Gastschüler und deutsche Schüler treffen sich an der Säule vor dem Haupteingang (bei Regen in der Aula)

8:15 Abfahrt nach Brannenburg

Zahnradbahn auf den Wendelstein, anschließend mit der Gondel und dem Bus zum Wasmeier Museum nach Schliersee

17:00 Ankunft am Gymnasium Bad Aibling

Gastschüler bitte abholen.

Abend in den Gastfamilien.

Donnerstag, 18.05.

Die deutschen Schüler sind ab 13:00 vom Unterricht befreit.

8:00 Gastschüler treffen sich an der Säule vor dem Haupteingang (bei Regen in der

Aula)

8:15 - 13:00 Integrativer Music Workshop

13:00 Gastschüler fahren mit ihren deutschen Schülern nach Hause

Nachmittag zur freien Verfügung. Gastschüler haben Freitickets für die Therme Bad Aibling bekommen. Eventuell Thermenbesuch oder Bummel in Rosenheim.

18:45 Gastschüler und deutsche Schüler treffen sich in der Mensa

19:00 Konzert des Gymnasiums Bad Aiblings + Vorstellung des Musikstücks aus

dem integrativen Music Workshop

Freitag, 19.05.

8:00 - 8:45 Gastschüler begleiten ihren deutschen Partner in den Unterricht

9:00 - 10:00 Erasmus+ Schüler erhalten eine Einführung in den traditionellen

bayerischen Tanz

10:15 - 10:45 Pause

10:45 - 13:00 Europatag, Erasmus+ Schüler besuchen den Europatag der 7. Klassen

13:00 Gastschüler fahren mit ihren deutschen Partnern nach Hause

Nachmittags werden die Erasmus+ Schüler eine kleine Speise für das internationale Buffet vorbereiten.

18:00 Abschlussabend für alle Erasmus+ Schüler und die gastgebenden Familien

(wenn möglich Gäste und gastgebende Familien in traditionellen Kleidung)

21:30 Ende des Abschlussabends

Samstag, 20.05.

Delegationen reisen ab.

Genaue Zeiten für den Zug/das Taxi von Bad Aibling zum Flughafen werden noch bekannt gegeben.

Portugal: Abflug München 10:40

Frankreich: Abflug München 15:25

Irland: Abflug München 20:25

Türkei: Abflug München 18:25

Italien: Abfahrt Gymnasium bad Aibling 10:30 (Minibus)

Ungarn: Abfahrt Bahnhof Bad Aibling 7:10 (Zug)